Systembeschreibung DS-Archive

Seit Einführung elektronischer Rechnungen und Verträge hält die qualifizierte elektronische Signatur massiv Einzug in Verwaltungen und Unternehmen. Das Produkt DS-Archive sichert auf Dauer die Beweiskraft elektronischer Dokumente mit elektronischer Signatur.
Gesetzliche Archivierungsauflagen, die zum Beispiel für Banken, Notare und Rechtsanwälte, im Gesundheitswesen oder in Behörden gelten, werden mit DS-Archive für elektronische Dokumente erfüllt.
Dies ist eine Grundvoraussetzung für einen langfristigen, (rechts)sicheren Umgang mit elektronischen Dokumenten.

Revisionssichere Langzeitarchivierung

Der eingeschränkte Zugriff (write once – read many; WORM) in Kombination mit dem vorhandenen Versionierungssystem stellt eine rechtsverbindliche Versionierung von Revisionsständen aller Dokument sicher.

Filebasierte Löschung

DS-Archive ist das einzige Langzeit-Archivierungssystem das nach DSVGO (§34) Dokumente revisionssicher, verschlüsselt und dateibasierend ablegt und nicht auf Verzeichnisebene festgelegt ist. Dementsprechend sind Löschungen (DSVGO § 17) von Dokumenten (z.B. aufgrund Ende der Aufbewahrungsfrist) einzeln möglich, obwohl im gleichen Verzeichnis Dokumente vorliegen, deren Aufbewahrungsfrist noch nicht abgelaufen ist.

Verschlüsselung und Signierung durch eIDAS-konforme Smartkarte (Trustcenter) und optionaler Integration von Zeitstempel

Durch die Nutzung einer personenbezogenen – von CAP-I GmbH bereitgestellten – SmartCard wird die eIDAS-konforme Verschlüsselung sichergestellt.

Langjährige Betriebssicherheit (hardwareunabhängig, langzeitstabiles Betriebssystem)

DS-Archive funktioniert mit heutiger, aktueller Hardware vom Markt (herstellerunabhängig). Der Hardwaretausch ist einfach und Sie sind nicht von einem bestimmten Hersteller abhängig. Das Basissystem von DS-Archive wird bereits weltweit eingesetzt.
Nur sicherheitsrelevante Updates sind erforderlich.

Individuell angepasste Lösung (u.A. Sicherheit)

DS-Archive ist für jede Hardware skalierbar. Von einer Einzelplatzlösung bis zu einem lokalen / weltweiten Netzwerk, sowie die Nutzung einer Cloud-Umgebung – Speicherorte und Volumen werden individuell angepasst.

Applikationsschnittstelle = flexible Integration in bestehende Prozesse

Durch die funktionsbezogenen API-Schnittstellen können vorhandene Anwendungsprogramme flexibel und einfach integriert werden.

Hardware und Software

  • Intel-/ AMD-Plattform mit Intel VT-x oder AMD-V
  • Mindestens 8 GByte RAM. Das Betriebssystem unterstützt bis zu 4 TByte mit dynamischer Arbeitsspeicherverwaltung (Balooning)
  • Im Gehäuse enthaltenes Cardreader-Interface (BSI-Cert.)
  • Gehäuseformen von Desktop-Minitower bis zum Racksystem Ein lokales Bedieninterface ist nicht notwendig, da ein Webinterface implementiert ist
  • Eigener Hypervisor zum Betrieb von anwendungsbezogenen, virtuellen Maschinen (VMs)
  • Mindestens 2 Netzwerkinterfaces (intern / extern); optimal: 4 (Support für Migration und Clustering)
  • Mindestens 1+4 Datenträger. Ein Datenträger für Betriebssystem, 4 Festplatten als Software- oder Hardware-RAID
  • Optional: IPMI-Netzwerkinterface Durch die Abtrennung des Netzwerkes in Betriebs- und Wartungsbereich können sowohl Wartungs- als auch Softwareupgrades in gesicherten Netzwerksegmenten ohne Beeinträchtigung durchgeführt werden
  • Clusterfähig: Storagesystem ist mit synchroner Datenspiegelung möglich
  • Import von Fremdhypervisoren möglich

Hardware und Software

Die endgültige Spezifikation ist von verschiedenen Parametern, wie Dokumenten, RAID-Level, Gehäuseform etc. abhängig.

Gerne beraten wir Sie individuell und kompetent.